Arranged for saxophone quartet and piano by Thomas Schön.

instrumentation:
soprano saxophone 
alte saxophone
tenor saxophone 
baritone saxophone 
piano 

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total pages / Seitenanzahl: 115 



Vorwort

Ludwig van Beethoven:
getauft am 17. Dezember 1770 in Bonn, gestorben am 26. März 1827 in Wien. Sein genaues Geburtsdatum ist nicht bekannt, es wird der 16. Dezember 1770 angenommen.

Über das Leben und Werk Beethovens gibt es ausreichend Literatur.

Zu seinem Opus 16:
Das Werk entstand 1796 in der Fassung für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott und wurde ein Jahr später zur Uraufführung gebracht. Wie zu dieser Zeit üblich, wurden Werke nach deren Erscheinung bald von Arrangeuren in anderen Besetzungen herausgegeben. Vermutlich hat Beethoven - um dillettantischen Bearbeitungen zuvor zu kommen - bald darauf selbst eine Fassung für Klavier, Violine, Viola und Violoncello herausgegeben (noch immer unter der Bezeichnung "Quintett"), erst im Nachdruck im Jahre 1802 wurde die korrekte Bezeichnung "Quartett" für diese Fassung gegeben.

Für mich als Bearbeiter ergibt sich daraus eine spannende Aufgabe, denn die beiden Fassungen unterscheiden sich erheblich. Lediglich der Klavierpart blieb gleich. Ursprünglich war mein Plan, die Erstfassung für Klavier und Blasinstrumente als Grundlage meiner Bearbeitung zu wählen, denn die Adaption der vier Bläserstimmen wäre für ein Saxophonquartett naheliegend gewesen. Doch nach dem Studium der beiden Partituren kam ich zu dem Schluss, dass Beethoven mit der Fassung für Klavier und Streichinstrumente dieses Werk gleichzeitig quasi korrigierte. Daher habe ich diese Version hauptsächlich als Grundlage für meine Bearbeitung herangezogen. Der homogene Klang der vier Saxophone war dabei ebenfalls ausschlaggebend. Das Spiel mit den Klangfarben, das Beethoven in der Bläserfassung angewendet hat, lässt sich mit einem Saxophonquartett weniger gut umsetzen. Dort, wo Beethoven aber einen homogenen und satten Bläserklang erzielen wollte, habe ich der Bläserfassung den Vorzug gegeben. So entstand eine neue Version von Beethovens Opus 16 - durchaus im Geiste der damaligen Zeit, in der Bearbeitungen weit verbreitet waren.In diesem Sinne hoffe ich, dass ich Beethoven - quasi zu seinem 250. Geburtstag - eine weitere Verbreitung eines seiner Werke ermöglicht habe.

Thomas Schön

BEETHOVEN Ludwig van: Opus 16

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