Arranged for saxophone quartet and piano by Thomas Schön.

instrumentation:
soprano saxophone 
alte saxophone
tenor saxophone 
baritone saxophone 
piano 

score and parts: PDF-files only for self-printing

total pages / Seitenanzahl: 115 


Preface

Opus 16 was written in 1796 originally for piano, oboe, clarinet, horn and bassoon and was premiered one year later. Typical for that time, works soon were published by arrangers in different instrumentations. Soon thereafter, probably Beethoven himself published a version for piano, violin, viola and violoncello (still naming it "Quintett") - in order to avoid dilettantic arrangements - and it was not until 1802 that the correct name "Quartett" was given to this version.

As an arranger, this was an exciting challenge for me, as the two versions considerably differ from each other, concerning the accompanying instruments. Originally I wanted to base the arrangement on the wind quartet version, because the adaptation would have been obvious for a saxophone quartet. But after studying the two scores, it became clear to me that Beethoven's version for piano and string instruments was a kind of correction of his own work. Therefore, I mainly based my arrangement on the string version. Also the homogeneous sound of the four saxophones led me to that decision. The game with sound colours, which Beethoven used in the wind edition, is not as suitable for a saxophone quartet. But where Beethoven wanted to achieve a homogeneous and rich wind sound, I preferred the wind version. Thus a new version of Beethoven's Opus 16 was created - quite in the spirit of the time, when arrangements were popular.

For this reason, I hope that I have helped Beethoven – in celebration of his 250th birthday - to spread one of his works further.

Thomas Schön


Vorwort

Ludwig van Beethoven:
getauft am 17. Dezember 1770 in Bonn, gestorben am 26. März 1827 in Wien. Sein genaues Geburtsdatum ist nicht bekannt, es wird der 16. Dezember 1770 angenommen.

Über das Leben und Werk Beethovens gibt es ausreichend Literatur.

Zu seinem Opus 16:
Das Werk entstand 1796 in der Fassung für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott und wurde ein Jahr später zur Uraufführung gebracht. Wie zu dieser Zeit üblich, wurden Werke nach deren Erscheinung bald von Arrangeuren in anderen Besetzungen herausgegeben. Vermutlich hat Beethoven - um dillettantischen Bearbeitungen zuvor zu kommen - bald darauf selbst eine Fassung für Klavier, Violine, Viola und Violoncello herausgegeben (noch immer unter der Bezeichnung "Quintett"), erst im Nachdruck im Jahre 1802 wurde die korrekte Bezeichnung "Quartett" für diese Fassung gegeben.

Für mich als Bearbeiter ergibt sich daraus eine spannende Aufgabe, denn die beiden Fassungen unterscheiden sich erheblich. Lediglich der Klavierpart blieb gleich. Ursprünglich war mein Plan, die Erstfassung für Klavier und Blasinstrumente als Grundlage meiner Bearbeitung zu wählen, denn die Adaption der vier Bläserstimmen wäre für ein Saxophonquartett naheliegend gewesen. Doch nach dem Studium der beiden Partituren kam ich zu dem Schluss, dass Beethoven mit der Fassung für Klavier und Streichinstrumente dieses Werk gleichzeitig quasi korrigierte. Daher habe ich diese Version hauptsächlich als Grundlage für meine Bearbeitung herangezogen. Der homogene Klang der vier Saxophone war dabei ebenfalls ausschlaggebend. Das Spiel mit den Klangfarben, das Beethoven in der Bläserfassung angewendet hat, lässt sich mit einem Saxophonquartett weniger gut umsetzen. Dort, wo Beethoven aber einen homogenen und satten Bläserklang erzielen wollte, habe ich der Bläserfassung den Vorzug gegeben. So entstand eine neue Version von Beethovens Opus 16 - durchaus im Geiste der damaligen Zeit, in der Bearbeitungen weit verbreitet waren.In diesem Sinne hoffe ich, dass ich Beethoven - quasi zu seinem 250. Geburtstag - eine weitere Verbreitung eines seiner Werke ermöglicht habe.

Thomas Schön

BEETHOVEN Ludwig van: Opus 16

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